Starker Heimauftritt

09.10.2018 10:27
Dank des dritten Heimsiegs haben sich die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV auf den neunten Tabellenplatz verbessert: Kreisläufer Duncan Postel und Tobias Schwolow steuerten jeweils acht Tore zum verdienten 33:29 (17:12)-Erfolg in der Nordfrost-Arena über den TV Emsdetten bei. "Wir haben am Ende einer harten Woche viel Herz gezeigt, auf diese Leistung können wir stolz sein", sagte Trainer Christian Köhrmann.

Nach ausgeglichenem Beginn (4:4/10.) setzten die Gastgeber die ersten Akzente. Angeführt von Schwolow und Postel und einen erneut guten Dennis Doden zwischen den Pfosten zogen die Jadestädter in der Schlussphase des ersten Durchgangs immer weiter davon und lagen bei Pausenpfiff bereits mit 17:12 Toren in Front. Als Schwolow direkt nach Wiederbeginn auf 19:12 erhöhte, schien der dritte Heimsieg bereits konkrete Formen anzunehmen.

Aber ähnlich wie beim 27:24-Erfolg über Hagen geriet der WHV-Express in der Folge ins Stottern. Emsdetten holte Tor und Tor und war nach dem 22:23-Anschlusstreffer durch Merten Krings (47.) plötzlich wieder in Schlagdistanz. Die Partie kippte aber nicht, da die Hausherren kühlen Kopf bewahrten - vor allem Schwolow war nun mit wichtigen Toren zur Stelle. Als Postel zum 32:27 traf und der starke Matej Kozul im folgenden Angriff auf 33:27 erhöhte (58.), war die Partie zu Gunsten der Jadestädter entschieden.

"Wir hatten auch heute wieder - wie in allen Spielen - unsere wackelige Phase", sagte Köhrmann nach dem Abpfiff. "Aber diese Phasen werden immer kürzer. Nun wolle wir am kommenden Freitag auch beim Tabellenzweiten TuSEM Essen um ein gutes Ergebnis kämpfen."

W'havener HV - TV Emsdetten 33:29 (17:12)

WHV: Doden (1. - 44. und ab 53./13 Paraden), Lüpke (44.-53./1); Postel 8, Schwolow 8, Ten Velde 5/3, Kozul 4, Schauer 2, Drechsler 2, Pust 2, Lehmann 1, Andrejew 1, Köhler, Maas.

TVE: Ferjan (1. - 30. und ab 52./1), Madert (31.-52./3); Krings 8, Bozovic 5, Holzner 5/5, Kropp 4, Dräger 3, Kolk 2, Smits 1, Franke 1, Wesseling, Toom, Terhaer, Hübner.

Schiedsrichter: Pusch/Weiße

Zuschauer: 1036

Strafwürfe: 4/3 – 5/5

Strafminuten: 8 – 4

Quelle: PM WHV-Handball

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