Michael Haaß: Haben uns runterziehen lassen

18.01.2012 8:36
Frage: Wo lagen in Ihren Augen die Gründe für den Fehlstart gegen Tschechien hier bei der EM? Haaß: „Um es auf den Nenner zu bringen, in der unzureichenden Chancenauswertung und im schwachen Überzahlspiel. Wir sind sehr schlecht ins Spiel gekommen und haben uns davon runterziehen lassen, die Grundstimmung war negativ und so haben wir die big points verpasst.“ Frage: Was muss die Mannschaft besser machen, um im nächsten Spiel gegen Mazedonien bestehen zu können? Haaß: „Wir müssen kompakter und aggressiver in der Abwehr stehen, schneller und mutiger nach vorne spielen, den Kampf bedingungslos annehmen, ohne dabei den Kopf zu verlieren.“ Frage: Die Halle wird komplett in mazedonischer Hand sein. Wie kommt man mit einer solch lautstarken Kulisse zurecht? Haaß: „Das macht doch Spaß. Zum Glück spielen wir ja nicht gegen all die Zuschauer, sondern „nur“ gegen sieben mazedonische Spieler. Wer vor einer solchen Kulisse Angst hat, der ist bei einer EM falsch am Platz. Mich pusht es sehr, wenn man nach jeder Aktion ein Feedback von den Zuschauern bekommt.“ Frage: Durch die Auftaktniederlage steht das DHB-Team gegen Mazedonien schon unter gehörigem Druck… Haaß: „… der Druck war vorher schon da, ist gleich groß wie im Spiel gegen die Tschechen. Nur müssen wir dem diesmal standhalten.“ Frage: Das ist dem Team aber im ersten Spiel nicht gelungen. Haaß: „Wenn man merkt, dass ein Spiel nicht so läuft, wie man sich das vorgestellt hat, dann fangen die Hände an zu zittern und es entstehen Fehler, die einem Zuschauer wohl merkwürdig vorkommen. Man darf in dieser Phase eben nicht zu viel nachdenken. Morgen machen wir das besser.“ Frage: Die gute Stimmung hat aber durch diese Auftaktniederlage sicher einen argen Dämpfer bekommen. Haaß: „Wir sind mit einem gesunden Optimismus in diese EM gegangen, jetzt werden wir diesen Rückschlag wegstecken. Wir hadern nicht mit den Ereignissen des letzten Spiels. Nur ein Spiel wurde verloren, und zum Glück bietet sich bei einem EM-Turnier die Gelegenheit, dies wettzumachen.“ Quelle: http://www.dhb.de/

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